Die Frauenrechtlerin und rechte Frau Alice Schwarzer hat sich für ein Irokesen-Verbot in ganz Europa ausgesprochen. Im Rahmen der Medienvernebelungstour zur Bewerbung ihres neuen Buches "Ich und der Erfolg meiner Bedeutungslosigkeit" forderte sie die Männer in der Politik auf, für Freiheit und Toleranz härter durchzugreifen.
Punks wie auch die ihnen nacheifernden verwirrten Damen mittleren Alters zeigten mit ihren Irokesen-Frisuren eine deutlich Ablehnung der Gesellschaft. "Wir müssen die berechtigten Ängste der Bevölkerung ernst nehmen", sagte Schwarzer bei einer Tasse grünen Tees auf dem redaktionellen Schlafsofa des Helgoländer Vorboten.
Das Buch von Emma-Herausgeberin Schwarzer erscheint zur rechten Zeit am rechten Fleck. Moscheen-Streit, Kopftuch-Debatte, Scharia, Islamkonferenz, Thilo Sarrazin (Deutscher, auch wenn's nicht so klingt und ausschaut) sowie die schwierige Integration intellektuell mangelernährter SPD-Insassen nach europarechtlicher Aufhebung der Sicherungsverwahrung - es gibt viel, worüber man sich derzeit in einem
Buch 
auslassen kann.