Kategorie-Archiv: SEX

Mächtig Holz nicht nur vor der Hütte

„Wikipedia ist sexistisch, kritisiert Hannes Stein. Als Indiz gilt ihm die fast vollständige Liste weiblicher Porno-Stars, zu Dichterinnen und Erfinderinnen liefert das Online-Lexikon oft nur rudimentäre Erkenntnisse.“

Fasst turi2 in seinem Newsletter einen WeilgeradesonstnixpassiertaufderWELT-Artikel zusammen.

Dabei steht doch im Original-Lead schon die ganze Botschaft:

„Weil bei Wikipedia fast nur Männer Einträge schreiben.“

Den Rest kann sich dann jeder selbst zusammendichten, dazu braucht es keinen Stein des Anstoßes: Tastaturen sind sexistisch, Bildschirme sind sexistisch, die gesamte Elektrizität ist frauenfeindlich und Bildung natürlich: kolossal patriarchal.

Einen nicht sexistischen, sondern nur sexualdimorphistischen Grund, auf den der gendermaingestreamte Feministenmann nicht kommt, liefert Anti-Porno-Stein allerdings noch: Frauen sind einfach zu doof für Wikipedias Aktivmodus. Oder in Steinschen Worten:

“ Frauen haben nicht genug Chuzpe. Sie erliegen dem Irrtum, nur Experten dürften einen Eintrag bei Wikipedia erstellen oder diesen verbessern.“

Unwürdiger Blumensex auf Kosten der Steuerzahlerinnen

freundinnen-kennen-ihre-lieblingsblumenMit einem Aufschrei des Entsetzens hat Erregungskünstlerin Anne Wizorek auf die Fortführung der Werbekampagne „Toll was Blumen machen“ reagiert. Sie sei tief betroffen von diesem frauenverachtendem Sexismus, der auch noch mit Steuergeldern über die Europäische Union finanziert werde. „Wenn wir Frauen mal nicht Dummchen am Herd sind, dann werden wir als billige Flittchen hingestellt, die für einen Strauß Blumen zu haben sind“, so die Nennenkelin Alice Schwarzers.

Auch ohne viel Fantasie werde spätestens im Werbevideo der Kampagne mit der Blume auf die weidmännische Bezeichnung des Schwanzes der Rammler angespielt. In einer früheren Werbeform war der Sexismus noch unverholener, als fünf Männer mit nackten Oberkörpern gemeinsam zu einer Frau geschickt wurden.

„Wir müssen diesem Alltagssexismus einen Gender-Grap durch die Rechnung machen“, erklärte Anne Wizorek gegenüber dem Stern. Die Aufschreierin fordert ein europaweites Verbot von Schnittblumen und phallischen Kakteen.

Neu: Frauenampel auch für Männer

Geschlechtergerecht? Die kopflose Ampel
Geschlechtergerecht? Die kopflose Ampel

Es ist aber auch eine verflixt komplizierte Gendertime. Wir sind uns zwar einig: Männer und Frauen sollen gleichberechtigt sein. Vor allem quantiativ. Per Quote wird der Frauenanteil erhöht, in DAX-Vorständen, bei der PKW-Zulassung, in der Camorra. Aber Vorsicht vor Klischees. Wer an Frauen in den Vorstandsetagen denkt, sollte nicht nur Anke Schäferkordt vor Augen haben, sondern auch die Type Cindy aus Marzahn. Mehr Frauen in der Politik darf nicht nur bedeuten mehr von der Leyen, sondern muss auch heißen, auch wenn’s noch so arg weh tut: mehr Andrea Nahles.

Was den Genderscheiß so schwierig macht, ist die Biologie. Wie queer ein Sexualleben auch sein mag, es will Geschlechter erkennen: potentieller Paarungspartner oder Konkurrentin? Doch da zicken vor allem die mutmaßlichen Frauen rum. Zöpfe oder Röcke etwa werden unbeachtet aller männlicher Verbiegungen dem Weib zugeordnet, – wenn auch dem falschen, weil traditionellen, katholischen und nicht-emanzipierten. Und im behüteten Kopf sehen Frauen unbekümmert aller Laufstege dieser Welt immer ein männliches Cockpit.
Wie soll da der Straßenverkehr geschlechtergerecht werden? Ampelmännchen sind schließlich patriarchal. Ampelfiguren mit Zöpfchen und Röckchen sind sexistisch.

Da bleibt für die Gender-Mainstreaming konforme Ampel eigentlich nur: die Megatitte. Sie würde unbestechliche und selbst für Bodybuilder unnachahmliche Weiblichkeit in den öffentlichen Raum stellen, ohne irgendeine Sexualpräferenz zu behaupten oder eine gesellschaftliche Rolle zuzuschreiben. Im Busen können sich alle wiederfinden, die Heteromänner und die Homofrauen, Elektra, Ödipus und das laktierte Kind.

Schwanzvergleich, Titanic!

Wann immer man die Pennäler aus dem Frankfurter Zoo erfolgreich vergessen hat, treten sie wieder mit ihrem pubertären Pipikackakram ins Bild wie der unvermeidliche Japaner. Der Papppapst des Bistum Limburg war natürlich insgesamt eine preisgünstige Vorlage, aber wie der Pfaffe in seinem „Wort zum Sonntag“ von jedem beliebigen Startpunkt binnen zwei Minuten mit dem „heiligen Bogen“ bei der „Liebe Gottes“ landet, so bringt der Titanic-Boy binnen zwei Zeilen zu jedem Weltenthema seinen Schwanz ins Spiel.

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Das wollen wir denn doch gerne mal sehen, was Jungs aus Fress- und Klappergass so außer Schiss noch in der Buxe haben. Einfach den Papppapast grobmotorisch freilegen, mit einer Hand dranhalten und mit der anderen das Untenrumselfie machen.

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