Die Aufregung der organisierten und gut organisierbaren (und damit schon sehr gut deutschtauglichen) (mutmaßlichen) Aleviten ist nur zu verständlich, leben bei Ihnen doch seit Jahrtausenden Männer und Frauen in sogenannten "Familien" zusammen, was argwöhnischen Andersmoslems
Phantasietropf 
für allerlei wilde Spekulationen um das Treiben unter dem Jurtenschleier ist.
Film und alevitische Reaktion darauf machen deutlich: Es gibt in der diesseitigen Realität keinen Inzest unter Aleviten. Es gibt vor allem keine alevitischen Väter, die ihre Töchter dingsen.
Allerdings sollte man bei dieser Gelegenheit - auch im Sinne der Völkerverständigung - zur vollständigen Aufklärung ergänzend sagen, dass es in Deutschland nicht nur keinen alevitischen Inzest gibt, sondern überhaupt keine Blutschande und vor allem keine im Tatort erfundene väterliche Tochterfickerei. Die Aleviten haben gerade mit
20.000 Zeugen 
glaubhaft versichert: nix Inzest. Streichen wir diese also mit "-Aleviten", bleibt bei google-news nur noch dieses laut Berichterstattung leicht behämmerte Geschwisterpaar (mildernde Umstände) und irgendeine ganz abstruse Theorie über "eine durch Inzest degenerierte, in einer Subkultur auf dem Niveau der Urgemeinschaft lebende Schicht der Zigeunerschaft", aber Allah sei Dank in Ungarn.
Zuzustimmen ist auch der
Islambeauftragten 
der SPD-Bundestagsfraktion, Lale Akgün, die eine nicht durch die Staatsrundfunkgebühr gedeckte Instrumentalisierung des drögen Films durch unerträglich schlechte Satireazubis und mediengeile Islambeauftragte sieht.
Aufklärungsfragen wirft noch auf, warum bisher keine Gruppe gegen die fiktionale Tatort-Diskriminierung vorgeht, es könne auf dieser Erdscheibe türkischstämmige Mörder geben.