Aus aktuell-dramatischem Anlass ruft der Helgoländer Vorbote die doppelte Jochen-Konrad Fromme-Woche aus. Der Vorbote geht auf Fromme Dauersendung. Denn dem Mann muss und kann geholfen werden, wird er doch bisher von der Systempresse totgeschwiegen, ja regelrecht geschnitten.
So musste Fromme, CDU Bundestagsabgeordneter und
Vorsitzender 
des Landesverbands Braunschweig ("einer von drei Landesverbänden im heutigen Niedersachsen, hat seine Wurzel im früheren Herzogtum Braunschweig") offenbar erleben, wie ihn die Redaktion der Braunschweiger Zeitung von einem Krankenhausfoto weggeschnitten hat. In einem Beschwerdebrief schreibt er angeblich: „Die Redaktion schneidet mich ab und bringt lieber ein großes Stück
leeres Gebäude.“Dabei spricht nach einer ersten Prüfung der Helgoländer Geschmackspolizei alles dafür, dass sich Frühstückstische wenig sehnlich wünschen können als allmorgendlich über Kaffee und Müsli von Jochen-Konrad Fromme angestrahlt zu werden. Auch andere Großereignisse werfen in der Lokalpresse des Bundestagsabgeordneten nur Schatten. So wurde offenbar ein von Fromme beim Schützenfrühstück in Salzgitter gehaltenes Grußwort von der Zeitung ignoriert. Fromme beklagt: „Es wird der Eindruck erzeugt, dass ich nicht anwesend
war.“
Als Volksaufklärer der Nation sieht sich der Helgoländer Vorbote daher in der Pflicht, das Grußwort Frommes im vollen Wortlaut zu veröffentlichen, sobald es uns vorliegt. Fromme jedenfalls hat nun
zum Boykott der Braunschweiger Zeitung aufgerufen 
. Unter anderem sollen CDU-Politiker der Verleihung des
Lokaljournalistenpreises 2009 
der CDU nahen Konrad-Adenauer-Stiftung an die Braunschweiger Zeitung fern bleiben.
Das Blatt selbst macht sich offenbar abseits jeder journalistischen Ethik einen Jux aus den politischen Nöten Frommes und behauptet: "Allein im Zuge der Serie "Unter der Kuppel" veröffentlichte unsere Zeitung im Zeitraum von rund drei Jahren 23 Interviews mit Jochen-Konrad Fromme. Sie stehen als Download zur Verfügung. " Als Karikatur eines Beweises wird in der Online-Fassung darunter eine zumindest bei uns trotz sanfter See überwiegend unleserliches, chinesisch zensiert wirkendes Geschmier veröffentlicht.