Kinder, Schwangere und alte Datensäcke, die Bahn ist bekannt dafür, dass sie aus dem Zug wirft, was keinen gültigen Fahrschein vorweisen kann. Betonung liegt auf "gültig". Das barbarische Verhalten der Staatsbahn hat mittlerweile offenbar auf andere Verkehrsdienstleister übergegriffen. So wurde mitten in Hessisch Sibirien ein 12-jähriger Junge abends seinem Schicksal überlassen.
Eine Fahrkarte hatte der Bub wohl dabei 
, doch fehlte das aktuelle Monatsmärkchen. Nach Rücksprache mit der Zentrale entschied der Fahrer eines sog. Anruf-Linien-Taxis, das als Bus-Ersatz kaum frequentierte Strecken fährt, den Jungen nicht mit dieser letzten Fahrt in dessen 15 Kilometer entfernten Wohnort zu bringen, sondern ihn im Dunkeln und allein am Bahnhof stehen zu lassen.
Die Taxi-Zentrale rechtfertigte auf Anfrage ihr Verhalten. Ohne Fahrkarte dürfe eben niemand mitgenommen werden. Auch die Tatsache, dass in dieser Einöde alle Schüler Schülerfahrkarten haben und die Fahrt so oder so bezahlt wird, ließ keine Bedenken aufkommen.
In bester deutscher Beamtenmanier geht es einem Personenverkehrsunternehmen eben nicht darum, Personen zu transportieren, sondern ihren Transport zu verhindern oder abrupt und für das Transportgut äußerst unerfreulich
vorzeitig enden zu lassen 
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