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WM-Comedy | 20.06.2006 | 
Podolski wehrt sich gegen fiktives WM-Tagebuch
Lukas Podolski will sich nicht länger sein Tagebuch  bei EinsLive schreiben lassen. Gegen die tägliche Satire des Jugendradio-Senders wehrt er sich  per Anwalt und Unterlassungsklage.
Gestritten wird um fiktive „Tagebuch-Notizen“, die durch einen Podolski-Stimmenimitator vorgetragen werden. Sie spielen an auf die vorgeblich beschränkte Intelligenz des National-Kickers. Podolski verwahrt sich daher gegen solche Schläge „unter die Gürtellinie“.
Sein Medienanwalt Christian Scherz reichte Unterlassungsklage ein gegen den juristisch verantwortlichen WDR. Dort versteht man die Aufregung nicht und will diese „karikierende Ansprache“ eines Sport-Stars fortsetzen.
Podolski hat deswegen vorläufig einen Interview-Boykott gegen die ARD ausgesprochen. Unterstützt wird er auch vom DFB und dessen Mediendirektor Harald Stenger: „Lukas wird in eine Enge gedrängt in die er nicht gehört.“
Die WM-Teilnahme Podolskis ist jedoch nicht gefährdet.
Kommentare
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