Zum mit Verspätung ausgelösten Alarm um Harald Pochers Nazometer hat jetzt auch Deutschlands führender Experte für Wasmannochsagendarf-Fragen, Henryk M. Broder, sein Urteil abgegeben:
Um sich als Nazi-Gegner zu outen, genügt es schon, bei der Erwähnung des Wortes ‚Autobahn’ kurz zu hyperventilieren. Solche Reaktionen sind nicht nur absurd, sie sind auch komisch. Und sie verdienen es, auf die Spitze getrieben zu werden. Genau das haben Schmidt & Pocher getan. Im Übrigen gehört es zum Wesen guter Witze, dass sie meistens geschmacklos sind. Das unterscheidet sie von den keimfreien Reden, die zur Woche der Brüderlichkeit gehalten werden.(Broder auf
Spiegel online 
)
Broder, den durchaus nicht jeder
Nazi-Ulk 
unbeleidigt lässt, sollte damit eigentlich ein Schlusswort gesprochen haben.
In ihrer ersten gemeinsamen Sendung am 25. Oktober hatten Harald Schmidt und Oliver Pocher mit ihrem Messgerät ihre Gags auf potentiell skandalträchtige Vokabeln geprüft. Im November setzte ein zunächst
leiser 
, aber stetig
anschwellender 
Empörungsschrei ein, der mittlerweile sogar den Lärm um
Horst Mahler, Michel Friedmann und den Führer 
übertönt.
(Sendungsausschnitte
hier 
zum Anschauen)