Das Landgericht bestätigte damit eine Eilentscheidung des Berliner Kammergerichts, dass Anspielungen auf einen unterstellten exzessiven Alkoholkonsum des sympathischen Ex-Finanzministers zu schweren Persönlichkeitsverletzungen bei dem empfindsamen Schwaben führen könnten. Insbesondere dürfe der umsichtige Trainerfindungsexperte des deutschen Fußballs zwar ob seiner Inkompetenz satirisch angegangen diese aber keineswegs einseitig oder überhaupt auf übertriebenes Kippen von Likören und anderen Schnäpsen zurückgeführt werden.
Mayer-Vorfelder hatte in den letzten Monaten heftig unter den satirischen Angriffen gelitten. Der kalte Entzug von Sympathie beim deutschen Volk brachte den netten Schwaben, der sich nichts aus seinem gutdotierten Job als DFB-Frühstückspräsident macht, arg ins Torkeln. Am Ende machte sich selbst Thomas Gottschalk bei Wetten Dass über seine Leber lustig.
Auch der Helgoländer Vorbote entschuldigt sich ernsthaft, sollte er den weichen Kern der „verschlossenen Auster“




